Biagi

Seit 1956 arbeitet die Familie Biagi für den Erhalt erstklassiger Qualität. Auch wenn der Betrieb inzwischen eine ganz beachtliche Größe hat, gibt es bei der Qualität keine Kompromisse. Sehr gut erinnere ich mich noch an meinen ersten Besuch. Seinerzeit, Anfang der 1990er Jahre, gab es noch kein Navi. Man musste sich noch mit der Landkarte in der Hand zurechtfinden und wenn das nicht zum Ziel führte, musste man – heute kaum noch vorstellbar – Menschen ansprechen. So geschah es mir seinerzeit. Ich sprach eine Dame an, die gerade im Garten ihres Hauses beschäftigt war, ob sie mir sagen könne, wo ich den Betrieb der Familie Biagi finden könne. Statt mir den Weg zu erklären sagte sie: „Klar kann ich das, meine Familie beliefert seit sehr vielen Jahren diese Firma. Sie werden es nicht glauben, da kommt man als langjähriger Lieferant mit einem Traktor voll Tomaten und die schicken einen weg, weil sie mit der Qualität nicht zufrieden sind.“ Sie sagte das nicht verärgert, es war mehr eine Mischung aus verletztem Stolz und einer gewissen Hochachtung für die Konsequenz eines wichtigen Kunden. Und freundlicherweise sagte sie mir auch noch, wohin ich fahren muss… ebenfalls sehr irritierend, denn sie sprach sehr toskanisch und mein Italienisch war damals keineswegs sattelfest. Meinen ungläubigen Gesichtsausdruck hat sie vermutlich bemerkt, als sie immer wieder sagte ich müsse nach „California“. Das war mir ein bisschen weit, vor allem mit dem Auto, aber ich tat sehr verständig, stieg in mein Auto und nahm die Karte in die Hand. Und siehe da, ich entdeckte den winzigen Ortsteil „La California“ und der lag zu meiner großen Beruhigung nicht 8.000 Kilometer entfernt, sondern quasi um die Ecke.

Im Betrieb angekommen, war ich beeindruckt. Es war – wenn ich es richtig erinnere – Anfang September, der Betrieb lief auf Hochtouren, denn wie wir alle wissen ist das die beste Erntezeit für Tomaten. Wobei in Italien die Ernte schon im Juli beginnt und ich sofort die Frage stellte, wo der Betrieb die Kühlhäuser hat, um die während ferragosto – dem alljährlichen, 14-tägigen quasi Lockdown - Mitte August geernteten Tomaten frisch zu halten. Die Antwort kam prompt und überzeugend. Kühlhäuser gebe es nicht, alle Früchte würden frisch verarbeitet, deshalb arbeite man auch den gesamten August im Dreischichtbetrieb. Unglaublich für Italien, alleine dafür hatte der Betrieb einen großen Bonus bei mir.

Inzwischen hat sich insofern viel geändert, als die Nachhaltigkeit in der Verarbeitung ganz andere Möglichkeiten hat. Heute wird die Energie aus Solarzellen auf dem Dach des Betriebes gewonnen. Ein Beleg mehr dafür, dass der Betrieb nicht BIO produziert, weil es sich gut verkauft, sondern weil man es mit der Nachhaltigkeit wirklich ernst nimmt.

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